Ausbildung-Sommer

Die beiden Aufbaulehrgänge machen den FÜL Bergsteigen zum Allrounder für anspruchsvolle Bergtouren, Gipfelbesteigungen und die alpine Grundausbildung in der Sektion: Grundlagen der Sicherungstechnik für Klettersteiggehen und Klettern, Führungstechnik im Alpingelände, am Klettersteig und auf leichten Gletscheranstiegen sowie Methodik für Alpinunterricht sind die Schwerpunkte. Wer diese Ausbildung beginnen will, muss vielseitig sein und bereits Erfahrungen auf leichten alpinen Klettertouren und Gletscherbegehungen gesammelt haben.

Zulassungsvoraussetzungen
• Kletterkönnen im III. Grad im alpinen Gelände im Vorstieg, Klettergarten IV. Grad
• Erfahrung in leichtem Gletschergelände
• Kondition für längere tägliche Touren und die praktische Ausbildung
• erfolgreiche Teilnahme an einem Grundlehrgang alpin
• abgeschlossenes Theoriefernstudium
• Tourenbericht, der mindestens die letzten drei Jahre umfasst. Aus ihm muss eine Erfahrung in Fels, Eis und kombinierten Bergtouren im Schwierigkeitsgrad II – III als Seilerster ersichtlich sein. Der Tourenbericht kann bereits mit der Anmeldung zum Grundlehrgang eingereicht werden.
Hier ist bereits von ernsthaftem Alpinismus die Rede: Wer seine Erfahrungen vom Mont Blanc, dem Biancograt, aus der Watzmann-Ostwand oder auch vom Winter-Eisklettern den Sektionsgruppen zur Verfügung stellen möchte, bekommt in dieser Ausbildung das Handwerkszeug zum Führen von Hochtouren in Fels und Eis. Dazu kommen die Methodik für Alpin- und Eisklettern sowie die theoretischen Hintergründe.

Aufbaulehrgang 1 Fels
wird erlassen für FÜL Alpinklettern
Zulassungsvoraussetzungen
• persönliches Können: Felsklettern IV. Grad im alpinen Gelände, Eis M3, Wi3
• Westalpenerfahrung
• erfolgreiche Teilnahme an einem Grundlehrgang alpin
• Der Grundlehrgang alpin darf nicht länger als zwei Jahre zurück liegen.
• Tourenbericht, der mindestens die letzten drei Jahre umfasst. Aus ihm muss eine mehrjährige alpine Erfahrung mit alpinen Klettertouren im Schwierigkeitsgrad IV - V, Eistouren und kombinierten Touren mittlerer Schwierigkeit als Seilerster hervorgehen.
• Wurde die Zulassung bereits mit der An-meldung zum Grundlehrgang gegeben, so ist kein weiterer Tourenbericht nötig.
• abgeschlossenes Theoriefernstudium

Aufbaulehrgang 2 Eis
Zulassungsvoraussetzungen
• Der Aufbaulehrgang 1 darf nicht länger als zwei Jahre zurück liegen.
• persönliches Können: Eisgehen und Eisklettern Oberstufe, kombiniertes Klettern
• Ausdauerleistung für tägliche Ausbildungstouren
Mit dem Mountainbike die Natur „erfahren“, durch stille Täler zu rollen und auf einsamen Bergwegen unterwegs zu sein, diese Erfahrung bringt immer mehr Menschen zum MTB-Sport. Daneben lockt die sportliche Herausforderung: schwierige Trails sicher bewältigen, große Anstiege und tolle Touren fahren. In immer mehr Sektionen schließen sich die „Bergradler“ zu Gruppen zusammen, Radtrainings und geführte Gemeinschaftstouren werden angeboten.
Fachübungsleiter MTB bieten ein vielfältiges Programm an, vom lockeren
After-Work-Biken über Technik-Workshops bis zu Transalptouren.
Die gesamte Ausbildung muss innerhalb von fünf Jahren beendet werden. Zulassungsvoraussetzungen
• mindestens drei Jahre Erfahrung im Mountainbikefahren, fahrtechnisches Können für mittlere Schwierigkeiten, Ausdauerleistung für mehrstündige Touren und min. 1500 hm Anstiege
• Grundkenntnisse in Orientierung, Fahrrad-technik, Ausrüstungs- und Materialkunde
• Mitglied im DAV
• Vollendung des 18. Lebensjahres
• Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs (acht Doppelstunden), der nicht länger als drei Jahre zurückliegen darf
 

Familiengruppen bereichern vielerorts das Sektionsleben und sorgen für bergbegeisterten Nachwuchs im Verein. Wer eine Familiengruppe aufbauen, leiten und mit ihr ins Gebirge gehen will, braucht für diese verantwortungsvolle Tätigkeit vielfältige Kenntnisse und Fähigkeiten.
In einer sieben- bzw. achttägigen Grundausbildung können sich berg- und familien-erfahrene Sektionsmitglieder zum DAV-Familiengruppenleiter ausbilden lassen.Ziel des Kurses ist es, die zur Leitung einer Familiengruppe nötigen Kenntnisse zu vermitteln. Teilnahmevoraussetzungen
• mehrjährige solide Erfahrung als selbstständiger Bergwanderer
• Erfahrung im Umgang mit Kindern oder mit Familien
• Mitglied im DAV
• Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs (acht Doppelstunden), der nicht länger als drei Jahre zurückliegen darf
Bergwandern ist die beliebteste bergsteigerische Tätigkeit der DAV-Mitglieder und liegt im Trend bei allen Altersgruppen. Die Sektionen bieten ein umfangreiches und vielfältiges Tourenangebot an, das von erfahrenen Wanderleitern geplant und durchgeführt wird.
Neben der Vermittlung der technischen Inhalte wird in der Wanderleiter-
Ausbildung besonderer Wert auf erlebnisreiche Wanderungen, Umweltbildung und Gruppenerlebnis gelegt.

Zulassungsvoraussetzungen
• Bergwander-Können für das Begehen von schwierigen, steilen und ausgesetzten Bergwegen, von weglosem Gelände, mittelsteilen Schneefeldern, Geröll und Schrofen
• Kondition für tägliche Ausbildungstouren
mit bis zu 1200 Höhenmetern und acht Stunden Gehzeit
• Tourenbericht, der die Bergwandertätigkeit der letzten drei Jahre beschreibt. Aus ihm muss die Erfahrung auf schwierigen Bergwegen, im weglosen Gelände und auf Firn ersichtlich sein.
• Grundkenntnisse in Orientierung, Wetterkunde, alpinen Gefahren
• Mitglied im DAV
• Vollendung des 18. Lebensjahres
• Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs (acht Doppelstunden), der nicht länger als drei Jahre zurückliegen darf