trainingslager stubaital 2014Vom 26.07. - 02.08.2014 fand das erste Jugendtrainingslager der jetzigen Jugendgruppe im Stubaital statt. Unter Betreuung von Torsten Siegemund und Sven Bayer fuhren 5 Jugendliche mit, Paul und Vincent Lauber, Jasper Barm, Marc Löffler und Fabian Geißer.

Am Samstag ging es frühmorgens ab dem Bahnhof Dresden Neustadt mit dem Bus, den uns freundlicherweise das Bauunternehmen Lauber zur Verfügung gestellt hat, in Richtung Süden. Leider waren die Wetteraussichten für den Anreisetag so, wie es letzlich auch geworden ist, - regnerisch, pünktlich ab 16 Uhr nach Ankunft an der Mutterbergalm. Nichts desto trotz wagten wir den Aufstieg zur Dresdner Hütte, wobei schnell klar wurde, wer stramme Waden hat und wer zu viel Gepäck dabei hatte... 

Angekommen auf der Dresdner Hütte wartete schon der Hüttenwirt auf uns und zeigte uns die Zimmer, in denen wir die kommende Woche verbringen durften. Schnell auspacken und dann zum leckeren Abendessen. Am ersten Abend durfte jeder seine Wünsche und Befürchtungen mitteilen, auf die es in den nächsten Tagen zu achten galt. Ganz klar wurde, dass jeder klettern wollte und auch eine Mehrseillängenroute probieren möchte. Nur bei der Tour zur Hochstubaihütte waren sich nicht alle einig, so dass wir uns letztlich dazu entschlossen, die Gruppe zu teilen und nur mit denen auf die Hochstubaihütte zu laufen, die auch wirklich Lust drauf hatten. Aber so weit sollte es leider nciht kommen. Das Wetter machte uns zumindest für diese Tour einen Strich durch die Rechnung. Dafür konnten wir aber nahezu alle Routen im Klettergarten Fernau (und es sind einige neue dazu gekommen) für uns abhaken und sogar einen neuen Klettergarten entdecken. Allerdings war bei einer Seilschaft nach der 2. Seillänge und bei der anderen Seilschaft nach der dritten Seillänge Schluss mit lustig. Die Höhe und die Ausgesetztheit machte dann doch etwas zu schaffen. Zumal die Art der Kletterrei erst einmal verstanden und gelernt werden musste. 

An den Tagen, an denen weder wandermäßig noch klettermäßig etwas zu machen war, wurde "praktische Theorie" vermittelt. So haben wir das Umbauen am Stand, Umbauen an großer Öse, Umbauen an kleiner Öse, Sichern / Nachholen von oben, usw. usw. usw. gelernt und geübt und gefestigt usw. usw. usw. ... 

Eine Halbtagestour auf den Großen Trögler mit vorherig gesichtetem Steinschlag und der gehörigen Portion Mulmigkeit im Bauch, wurde ebenfalls zum tollen gemeinschaftlichen Ereignis, wie die gesamte Woche gemeinsam auf der Dresdner Hütte. 

Insgesamt konnten wir alle etwas Neues lernen, sei es über uns, über jeden Einzelnen oder die Gruppe, aber vor allem über Möglichkeiten des Sicherns, des Kletterns und vor allem Erfahrungen in 2400 m Höhe und den Blick bis auf 1800 m ins Tal, gesichert an einem Bohrhaken... 

Einige Bilder von der Kletterwoche snd in der Bildergalerie zu sehen.

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