Verleih- und Benutzerordnung der Materialausleihe

Stand Dezember 2012

Die Ausleihe erfolgt nur an Mitglieder der Sektion Dresden und Mitglieder des Deutschen Alpenvereins. An Nichtmitglieder des DAV erfolgt keine Ausleihe.

  • Die Ausrüstungsgegenstände, die ausgeliehen werden, werden in einem gesonderten Verleihschein, der zwischen dem Deutschen Alpenverein e.V.- Sektion Dresden, nachfolgend Vermieter und dem jeweiligen Sektionsmitglied, nachfolgend Mieter schriftlich fixiert.
  • Dieser Verleihschein wird durch die Unterschrift der Vertragsparteien (Ausleihliste, Ausleihdauer und Pfand) rechtskräftig.
  • Die Ausleihe und Rückgabe der Ausrüstungsgegenstände erfolgt ausschließlich innerhalb der offiziellen Geschäftszeiten der Materialausleihe in der Geschäftsstelle.
  • Das Eigentum der Mietsache verbleibt bei dem Vermieter. Der Mieter ist verpflichtet, die Mietsache pfleglich, sachgerecht (nur für den Einsatz wie der Hersteller bestimmt) zu behandeln, zu transportieren und zu lagern. Bei Entgegennahme hat er die Mietsache auf Vollständigkeit und eventuelle Beschädigungen zu prüfen und festgestellte Mängel sofort dem Vermieter anzuzeigen. Der Vermieter übernimmt keine Haftung für Schäden an der Mietsache.
  • Der Mieter versichert mit der Ausleihe und Unterschrift auf dem Verleihschein, über die notwendigen  Kenntnisse und Fertigkeiten zur sachgerechten Anwendung des entliehenen Ausrüstungsgegenstandes zu verfügen. Sind bei dem Gebrauch der Mietsache Beschädigungen entstanden, ist der Mieter verpflichtet, dies bei Rückgabe der Mietsache dem Vermieter anzuzeigen, um Schäden bzw. Unfälle bei Nachmietern zu vermeiden. Unterlässt der Mieter diese Rechts- und Sorgfaltspflicht, haftet er für daraus entstehende Schäden und Folgeschäden.
  • Der Mieter ist verpflichtet, dem Vermieter den Verlust ausgeliehener Ausrüstungsgegenstände sofort anzuzeigen und Schadensersatz in Höhe des Wiederbeschaffungswertes abzüglich des hinterlegten Pfandes des jeweiligen ausgeliehenen Gegenstandes zu leisten. Die Entscheidung darüber trifft der Vermieter. Werden bei einem Hüttenaufenthalt ausgeliehenes Material gestohlen, hat der Mieter den Übernachtungsbeleg sowie die Bestätigung des Hüttenwirtes vorzulegen. Beträgt der Wert des entwendeten Materials mehr als 100 €, hat der Mieter zusätzlich eine Anzeige bei der nächsten Polizeistation zu machen.
  • Ausgeliehenes Material, was nicht in Einsatz gekommen ist, muss die Verleihgebühr wie im Verleihschein schriftl. fixiert entrichtet werden. Wird die Ausleihzeit vom Mieter überzogen, gilt die nächste Rückgabefrist mit der daraus resultierenden Gebührenerhöhung.
  • Der Vermieter hat das Recht, den Pfand bei Beschädigung der Mietsache einzubehalten, um evtl. Reparaturen abzudecken.
  • Das ausgeliehene Material sollte so behandelt werden, als ob es das eigene ist (sollte für jeden selbstverständlich sein). Die Rückgabe des ausgeliehenen Materials in dem Zustand wie es übernommen wurde (sauber und in der/den Verpackung/en wie man es ausgeliehen hat). Nicht zurückgegebene Beutel/Verpackungen/Behältnisse können vom Pfand einbehalten werden, um eine Ersatzbeschaffung vorzunehmen.
  • Nach einem ordentlichen Sturz muss ein Klettersteigset in jedem Fall ausgetauscht werden. Klettersteigsets die mit einem Bandfalldämpfer ausgestattet sind und diese bei einem Sturz ausgelöst haben (Indikator Streifen ist zu sehen sowie das Nahtbild beschädigt ist - Festigkeit zweifelhaft), müssen vom Mieter in voller Höhe ersetzt werden.