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Kletter- Blog

Im nachfolgenden Blog können die Kletterfreunde ihre Meinungen, Kritiken und Anregungen zu den Kletter-Aktivitäten platzieren.
Auch sonstige Informationen rund ums Klettern werden hier gepostet.

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Basiskurs Klettern Indoor/Outdoor für Familien der Sektion Dresden, unserer Partnersektionen in Böblingen und Dresden

Mit diesem Beitrag möchte ich auf ein neues Angebot unserer Alpenvereinssektion aufmerksam machen.

Liebe Familien, Kids und Eltern unserer Sektion traut Euch mal was neues zu.

Finanzen? Nach unseren Touren und Kursbedingungen fallen für die Kinder unserer Sektion keine Gebühren an.

Klettern, Bergsteigen, Bergwandern sind, wie kaum  andere Sportarten, sehr gut als Familiensportarten geeignet:

  • Ab in die Natur, raus aus der Komfortzone, coole Erlebnisse!
  • Partnersport = Gemeinschaftserlebnis, Respekt und gegenseitige Achtsamkeit
  • Mal schlechtes Wetter? - Wir haben eine Kletterhalle!
  • Bei guter Planung und Ausbildung sind das Gefährdungspotential aller Bersportdisziplinen kein Hindernis für Familien.

01 Klettern

Klettern am Wolfsstein in der Fränkischen Schweiz. Sportklettern ist eine Facette des Bergsports mit hohem Eignungsfaktor für Familien.

02 Bergwandern

Auch der Schritt ins Hochgebirge ist problemlos möglich. Hier sind meine Töchter 13 und 9 Jahre alt und haben den Grundkurs Fels und Eis hinter sich. In diesem Fall hat sich ein geduldiger Bergführer um unsere Ausbildung gekümmert.

03 Klettern Lernen

Was man benötigt sind etwas Zeit, Geduld und Freude am Draußensein.

04 AusbildungAlpin

Auch das ist am Ende möglich. Mit den eigenen Kindern als Seilschaft auf einem Gletscher.

05 Jamtalferner

Stimmen die Bedingungen, sind auch größere Unternehmungen möglich. Franziska war zu diesem Zeitpunkt im Teenageralter angekommen. Die Silvretta war dann gut für unsere  ersten selbständigen Unternehmungen.

09 Kletterführer

Das gilt natürlich auch für das Klettern. Neben unseren heimatlichen Gipfeln haben wir auch den Kalk Südfrankreichs entdeckt.

08 NaturerlebnisDentilles

Hier schöpft man neben Erfolgserlebnissen in den Kletterouten auch unendlich viel aus den Naturerlebnissen.

07 AusblickEin großer sächsischer Gipfel, hier der Lolaturm (Lehnsteigtürme), ist natürlich der Gipfel der Genüsse.

Der Weg zu diesen Zielen ist gar nicht so lang. Die Ausbildung im Sportverein, in unserer Sektion ist der richtige und sichere Weg.

12 SichernamStand

Sichern am Stand. Alle Handgriffe kann man kleinschrittig und natürlich auch kindgerecht erlernen.

Abseilen

Abseilen, vorausgesetzt man beherrscht es, ist eine Belohnung für die Mühen.

11 Mastwurf

Kletterknotenkunde, Material, Seilkommandes, sprich das gesamte Kletterlatein ist kein Geheimnis. Die Suche nach Gleichgesinnten ist hier möglich.

Lasst Euch überraschen und meldet euch an. Wir haben ein interessantes Ausbildungspaket geschnürt, um in den Herbstferien Schule und Arbeit gegen ein kleines Abenteuer auszutauschen. Dafür stehen Linda Krause, Trainerin C Sportklettern und Falk Klingspor Fachübungsleiter Bergsteigen.

https://www.dav-dresden.de/index.php/tourendatenbank/kurse?view=tour&id=2868

PS: Liebe Eltern,

Der Sinn und Nutzen des Kletterscheins:
Neben dem Klettern als sportliche Betätigung sehe ich als Trainer darin auch eine familienbildende Erfahrung. Aus eigener Anschauung habe ich selbst eine Woche Basiskurs Alpines Bergsteigen unter fachkundiger Anleitung eines Bergführers als Familie mit meinen damals neun- und dreizehnjährigen Töchtern erleben dürfen. Mit den eigenen Kindern auf Augenhöhe an einem Seil stärkt das Urvertrauen in die Institution Familie.

Fragen an: Linda Krause (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Falk Klingspor (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

In diesem Sinne Berg Heil

Euer Fachübungsleiter Falk Klingspor, Referent für Ausbildung

29.05.2019

 

 

Muskeltraining mit Höhengewinn

14. Adventsklettern am 01.12.2018 mit vier neuen Klettersteigen an der Begerburg

Länger schon ist es Tradition, den Advent sportlich einzuläuten. Man trifft sich im Verein oder mit Freunden zu einem Turnier, bei einem Adventslauf, oder eben zum Klettern. Im Plauenschen Grund wird das Einläuten beim Klettern in die Tat umgesetzt, und die lautesten Glocken (vielmehr ihre Träger) wurden prämiert. Sogar selbst gebaute Klöppelapparate kamen zum Einsatz. Den Bergsteigern war dieser Wettbewerb offenbar Wurst, sie fanden ihren Spaß an den G7: Glettern, Glühwein, Gulasch, Gipfelspieß, Gitarrenklänge, Gesang, Gnüppelkuchen am zünftigen Lagerfeuer. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit weihnachtlichen Liedern einer jugendlichen Abordnung des Bergsteigerchores Kurt Schlosser.

Wenn auch bedauert wurde, dass die berühmt-gefürchtete Sachsenstiege nicht mehr genutzt werden darf (dort hatte es einen Felsbruch gegeben), so bieten die vier neuen Klettersteige durchaus adäquaten Erlebniswert. Wenn man es sportlich mag, kann man jetzt fünf Stiege (beginnend mit dem Kurt und Georg Löwinger-Steig) nacheinander bezwingen, dazu noch einen Verbindungssteig. Auch wenn sich die Geister an technischen Steiganlagen scheiden: hier kann man seine Muskeln kräftigen, seine Geschicklichkeit trainieren, möglichst wenig ans Stahlseil zu fassen (an vielen knackigen Stellen geht es nicht anders), man hat frische Luft um die Nase und unterm Hintern, und man kann sich auch ohne Kletterpartner*in austoben.

Zwei der neuen Klettersteige sind mit der Schwierigkeit B bewertet, einer mit C, und einer mit E/F. Diesen habe ich noch nicht getestet, gehe aber davon aus, dass er deutlich mehr Armkraft erfordert als die bekannte Sachsenstiege. Erst muss man sich an einer Verschneidung nach oben stemmen, mit dem Stahlseil als einzige Haltemöglichkeit. Kurz vor dem Ausstieg wiederholt sich das Schauspiel an der glatten Felswand. Und beide Male muss man auch in der Lage sein, sein Sicherungsgerät an den Fixpunkten umzuhängen.
Für Veranstaltungshinweise und Möglichkeiten zur Nutzung der Kletteranlage einfach Kontakt aufnehmen mit der Alpin-Service Löwinger GmbH (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Kai-Uwe Ulrich

Begerburg 1
Ehemaliger Steinbruch an der Begerburg

Begerburg 2Neue Klettersteige an der Begerburg – auch eine Feuerwehrmannschaft der Höhenrettung übt

Begerburg 3Lichtspiele beim Klettern im Dunkeln bieten magische Momente

Begerburg 4
Fotos: Kai-Uwe Ulrich, DAV Sektion Dresden

Die Klettersaison beginnt mit einem furiosen Wetterstart am 25./ 26. März 2017. Die Sonne hat die ersten Sandsteinwände gut abtrocknen lassen und lockt mit warmen Strahlen die Kletterer an den Felsen.

Wir treffen uns am 26. März 2017 um 10.00 Uhr (Zeitumstellung – man muss es schließlich langsam angehen lassen) am Parkplatz zwischen Gohrisch und Papststein. Nach kurzer Diskussion einigen wir uns, zu den hoch und sonnig gelegenen Hunskirchen aufzusteigen.

Die Wege in der Südwand der Großen Hunskirche (zwischen V und VIIa) werden verteilt, zumindest theoretisch wird auch eine "Verlosung" der Wege erwogen. Kurz darauf scheint die gesamte Südwand mit Seilen eingewoben, ein Ring an prominenter Stelle wird von so ziemlich jedem Vorsteiger genutzt ("Was man hat, das hat man!"). Auf dem Gipfel gibt es ein erstes Treffen der Seilschaften.

 

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Ein etwas unhandliches Seil, das sonst nur wenig Begeisterung hervor ruft, wird als Abseilpiste eingerichtet. Die nächsten Wege werden vorgestiegen: Gerade hoch, Querung, Überhang, Nachholen an Sanduhren, Zickzack, Kante, Henkel, Reibung, … und wieder runter. Interessante, direkte Einstiege werden wegen schlechter Sicherung abgewählt, dafür wird der Ring weiter strapaziert: Hunsmission, Südkante, Gohrischer Aufstieg, wieder Südkante, Gipfelstürmerweg … z.B.

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An der Kleinen Hunskirche wird in der Himmelfahrtskante (VIIc – am Ring sauschwer und beim Sichern saukalt) ein Sack abgeholt. Nun ist es bereits 16.30 Uhr, ein Telefonat bestätigt den schrecklichen Verdacht: Die Kneipe auf dem Papst hat bereits zu!

Dadurch teilt sich die Gruppe: Ein paar packen zusammen und fahren nach Hause. Drei unverdrossene Kletterer gehen noch zum Papst für einige Wege in der Abendsonne. Dort gibt es auch noch einen Sack abzuholen – der "Sack-Weg" ist jedoch besetzt. Die alternativ ausgewählte IV erweist sich als eine ziemlich harte Nuss und der Talriss als purer Ge-nuss. Die Sonne bietet schließlich beim Untergang über dem Gohrisch großes Kino. Es ist 19.30 Uhr und Sommerzeit ist etwas ganz wunderbares!

 

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