Kammtour im Riesengebirge 09.03. -11.03.2012

Tourenführer Christian Rucker organisierte zum Abschluss der Skisaison 2012 eine dreitägige Kammtour auf Langläufern im Riesengebirge, an der sich 9 Bergfreunde beteiligten.

Höhepunkt der Tour sollte der Aufstieg auf die Schneekoppe werden. Bei widrigem Wetter verzichteten wir darauf. Dennoch waren sich alle Teilnehmer bei der Rückfahrt nach Dresden einig, das wir eine sehr schöne, anspruchsvolle und kameradschaftliche Skitour in unserem Nachbarland unternommen hatten.

Zeitraum 09.03. -11.03.2012  
Kategorie DAV-Skitour
Wandergebiet Riesengebirge
Gesamtlänge 83 km
Gesamthöhen +2856 HM / -2856 HM

1. Tag: Harrachov - Wossecker-Baude - Spindlerpass

Die Skitour beginnt am Ortsende von Harrachov im Mummeltal (640 m). Wir steigen bei idealem Wetter zur Wossecker-Baude (1260 m). Einziges Problem: der weiche Neuschnee klebt an den Skiern. Nach der Mittagsrast laufen wir dann bei traumhafter Sicht bis zur Schneekoppe unserem Etappenziel auf dem Spindlerpass entgegen. Der Schnee ist hart gefroren, so dass bei den Abfahrten große Vorsicht geboten ist. Im letzten Tageslicht erreichen wir die Erlebach-Baude (1150 m), wo wir uns am Abend gut von den Anstrengungen des Tages erholen können.{phocagallery

 

2. Tag: Spindlerpass - Wiesenbaude - Spindlermühle - Spindlerpass

Nach dem soliden Frühstück steigen wir vom Spindlerpass Richtung Schneekoppe. Nach der Rast in der Wiesenbaude (1410 m) erwartet uns dichter Nebel und böiger Wind. Wir verzichten deshalb auf den Aufstieg zur Schneekoppe, queren den Kamm an der Kapelle für die Riesengebirgs-Opfer (1510 m) und fahren zur Ski-Magistrale, wo wir unkompliziert nach Spindlermühle abfahren können. Am späten Nachmittag müssen wir dann allerdings noch den 500 m - Aufstieg zum Spindlerpass meistern. Nach einer letzten Rast in der Mährischen Baude fahren wir im Stirnlampen-Licht zu unserem Quartier zurück.

 

3. Tag: Spindlerpass - Rokytnice - Harrachov

Am letzten Tag hat sich das Wetter weiter verschlechtert, beim Start bläst uns zunächst Eisregen entgegen. Wir fahren deshalb im geschützten Waldbereich zur ersten Pause in der Martinsbaude. Dann steigen wir auf den Kamm hinauf, wo uns Wind im Sturmstärke ( bis 70 km/h ) empfängt. Dieser bläst aber auch die Wolken weg, so dass wir für den Rest des Tages wieder sonniges Wetter haben. So ist es angenehm, zu unserer Mittagsrast im Berghotel Stumpovka oberhalb von Rokytnice hinabzusteigen. Auch die Fahrt auf der Loipe zum Teufelsberg Harrachov, auf der zunächst mehrfach Skipisten gequert werden müssen, bereitet keine Schwierigkeiten mehr. Schlusspunkt unserer Skitour ist noch ein 150 m – Aufstieg im weichen Schnee zum Bahnhof Harrachov.
Vielen Dank an Tourenführer Christian Rucker.

 

Beitrag von Egon Höller

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