Zum Stammtisch am 09.11.2011 begrüßen wir den bekannten Dresdner Maler und Grafiker Konrad Henker. Konrad Henker hat einen sehr engen Bezug zu den Bergen, verwendet er sie doch sehr oft als Motive für seine Arbeiten. Mehrere, vollkommen allein durchgeführte Winterexpeditionen in die Sellrainer Berge, Stubaier und Ötztaler Alpen haben seinen Blick für das Natürliche und Urgewaltige in der alpinen Umgebung geschärft

Zitat Konrad Henker:

"Das Hochgebirge, als Grenzraum und Urkonstante dieser "Welt", bedeutet für mich auch elementare Sehnsucht und metaphorischer Ort für die Suche nach Geheimnis im Unendlichen. Unendlichkeit ist hier nicht religiös zu verstehen, gemeint sind die sich in Zeit und Raum verlierenden Bergwelten. So kann es mir möglich werden, Erhabenheit als inneren Wert zu Empfinden - Ganz allein im Gebirge lebend auf mich selbst gestellt und dem immer präsenten Raum aus Schnee und Stein gegenüber – gleich einem Dialog."

Der Vortrag zeigt sowohl seine Arbeitstechnik und Arbeiten und wirft gleichzeitig einen Blick darauf wie ein Mensch in und mit den den Bergen zu leben vermag, ohne das er für sich den Anspruch erhebt diese deshalb in den Mittelpunkt seines Lebens zu stellen. Tolle, hochalpine Winterlandschften, die Mühnen und Gefahren eines Lebens im Freien, die Nutzung der natürlich möglichen Ressourcen zum Überleben und natürlich die Kunst und deren Umsetzung unter widrigsten Bedingungen - das alles wird uns Konrad Henker an diesem Abend präsentieren.



Heiko Kunath