DIE WAND DER SCHATTEN - im Programmkino Ost

Mitteilung vom Programmkino-Ost:
Liebe BergfreundInnen,

am Dienstag, 17.11.2020, um 19.30 Uhr zeigen wir in Kooperation mit der DAV-Sektion Dresden bei uns im Programmkino-Ost die Preview des Films:
SchattenDIE WAND DER SCHATTEN

Trailer: https://vimeo.com/438859969
Deutschland, Polen Schweiz 94 min
Regie: Eliza Kubarska
Dokumentarfilm
FSK: 0
Eintritt: Sektionsmitglieder 6,-€ / Kinder 4,-€

Werden die Götter und Mönche Dir die Sünden vergeben, die Du aus Liebe zu Deinem Kind begehst? Nagda Sherpa und seine Frau Jomdoe aus Nepal brechen einTabu und besteigen den Kumbhakarna einen heiligen Berg im Himalaya. Sie tun dies, um das Geld für die Ausbildung ihres Sohnes zusammen zu bekommen und ihn so vor dem gefährlichen und menschenunwürdigen Schicksal eines Lastenträgers zu bewahren. Die Nordflanke desBergs, bekannt als „WallofShadows“, ist eine der größten Herausforderungen des heutigen Alpinismus. Nada ist der beste Hochträger der Region und der einzige,der demTeam von internationalen Bergsteigern helfen kann. Fürdiese wiederum sind die Belange der Ureinwohner reineNebensache. Ihr Ziel sind einzig und allein Ruhm und Anerkennung.
Eliza Kubarska erzählt ihren Film aus der Perspektive der Sherpas; eine Geschichte des Zusammentreffens zweier Welten und des Zusammenprallsunterschiedlicher Traditionen und Werte.

Sektion LeipzigPressemitteilung des DAV-Landesverbandes Sachsen und der DAV Sektion Leipzig vom 24.09.2020

Landkreis erteilt Klettergenehmigung für den Holzberg

Bereits im Februar hatte der Landesverband Sachsen des Deutschen Alpenvereins (DAV) für die im Landschaftsschutzgebiet Hohburger Berge gelegenen Klettergebiete Holzberg, Gaudlitzberg und Zinkenberg einen Antrag auf Nutzung für den naturverträglichen Klettersport gestellt. Im August 2020 erfolgte bereits die Zulassung für den Gaudlitzberg. Die Genehmigungen für den Holzberg und den Zinkenberg wurden jedoch mit Hinweis auf eine ablehnende Stellungnahme des Sächsischen Oberbergamtes nicht erteilt.
Nunmehr waren intensive Nachverhandlungen erfolgreich, sodass die Genehmigung auch für den Holzberg erteilt werden konnte. Der entsprechende Bescheid wurde heute vom Landkreis Leipzig einem Vertreter des DAV übergeben. Im Gegensatz zum Zinkenberg war für den Holzberg letztlich ausschlaggebend, dass es sich beim Holzberg nicht, wie ursprünglich von den Behörden unterstellt, um einen aktiven Bergbaubetrieb handelt, sondern dass dort der Rohstoffabbau schon jahrzehntelang eingestellt ist.
In den letzten 20 Jahren hat sich parallel zum ausgeübten Klettersport im Holzberg ein Naturraum herausgebildet, der über eine Vielzahl von nach deutschem und europäischem Recht streng geschützten Arten verfügt. Das sich diese Artenvielfalt neben der Nutzung als Klettergebiet bilden konnte, macht den Holzberg zu einem Präzedenzfall dafür, dass es sich beim Klettersport um eine besonders naturverträgliche und nachhaltige Sportart handelt. Dass die Arten vom Klettersport nicht beeinträchtigt werden, hatte zuletzt auch ein wissenschaftliches Gutachten unterstrichen. Daher bestanden auch aus naturschutzfachlicher Sicht keine Gründe die beantragte Klettergenehmigung nicht zu erteilen.
Zuletzt stand das Klettern im Holzberg jedoch auf der Kippe, weil der neue Eigentümer – die Unternehmensgruppe KAFRIL aus Großzschepa – die den Holzberg im Jahr 2017 erworben hatte, einen bestehenden Nutzungsvertrag im Frühjahr 2020 außerordentlich kündigte. Hintergrund waren divergierende Ansichten zur umweltrechtlichen Schutzbedürftigkeit des Gebietes, die im Rahmen der geplanten Teilverfüllung des Holzberges durch den Eigentümer an den Tag traten. Letztendlich konnte jedoch im Rahmen eines gerichtlichen Vergleiches im Juni 2020 die außerordentliche Kündigung aufgehoben und die Zustimmung des Eigentümers zur Klettergenehmigung erlangt werden.
„Dass nunmehr mit der Erteilung der Klettererlaubnis die letzte Voraussetzung zur Umsetzung des gerichtlichen Vergleiches vorliegt und ab sofort der Holzberg als größtes und bedeutendstes Klettergebiet in Nordsachsen unseren Mitgliedern und deren Gästen wieder zugänglich gemacht werden konnte, stimmt uns sehr froh“ so Lutz Zybell vom DAV-Landesverband Sachsen. Toni Werner, der 1. Vorsitzende der hiesigen DAV-Sektion Leipzig, ergänzt dazu: „Wir hoffen zudem, dass auch über die immer noch im Raum stehende ordentliche Kündigung mit dem Eigentümer eine einvernehmliche Lösung erzielt werden kann. Alles andere wäre für die Region Hohburger Berge eine Zumutung. Die hieraus resultierenden Kapazitätsprobleme in den weiteren Klettergebieten haben wir in der Zeit, in der der Holzberg gesperrt war, leider schon sehen müssen.“ so Werner weiter. Der Deutsche Alpenverein setzt sich weiterhin dafür ein, den sanften, nachhaltigen und naturverträglichen Klettersport in Zukunft in den Hohburger Bergen und insbesondere auch im Holzberg ausüben zu können.
Zu beachten ist, dass der Holzberg entsprechend des Nutzungsvertrages mit KAFRIL lediglich von Mitgliedern des Deutschen Alpenvereins und der IG Klettern zum Klettern betreten werden darf.Holzberg Drohne klein

Einladung zur Mitgliederversammlung 2020

Alle Mitglieder der Sektion Dresden des DAV e.V. sind hiermit herzlich eingeladen zur diesjährigen Mitgliederversammlung am

Freitag, den 11. September 2020 um 18:00 Uhr in das

„Feldschlößchen- Stammhaus“ Budapester Str. 32 in 01069 Dresden

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

  2. Wahl zweier Mitglieder zur Beglaubigung des Protokolls der Versammlung

  3. Ehrungen

  4. Geschäftsbericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2019

  5. Jahresrechnung 2019 mit Prüfbericht der Rechnungsprüfer

  6. Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2019

  7. Genehmigung des Haushaltsplan 2021

  8. Wahl des Vertreter der Sektionsjugend (Jugendreferent) in den geschäftsführenden Vorstand

  9. Anträge (Antrag zur Terrasse Süd-West eingereicht von Claus Lippmann am 27.08.)

  10. Verschiedenes

  11. Ort und Termin der nächsten Mitgliederversammlung

Die Teilnahme bitte online über unser Tourenprogramm anmelden! Mitglieder, die unangemeldet erscheinen, müssen gegebenenfalls draußen bleiben, wenn wir die Abstandsregeln nicht einhalten können. Es gelten die Hygieneregeln für Veranstaltungen und Kurse der Sektion Dresden.

Vorstand der Sektion Dresden


Anhang: Jahresbericht 2019

Ab der 2. Juniwoche finden wieder Vereinsaktivitäten statt. Unsere Geschäftsstelle hat Dienstag und Donnerstag zu den üblichen Zeiten geöffnet. Auf Grund der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 6.Juni sind aber Hygieneregeln einzuhalten.

Den Auftakt bei den Sektionsveranstaltung macht unser Stammtisch. Bitte unbedingt vorher über das Online-Tourenprogramm anmelden(Link) und unsere Hygieneregeln für Veranstaltungen und Kurse und Touren beachten. Bei spontanem Kommen kann eine Teilnahme nicht garantiert werden!
So lange es die Corona-Schutz-Verordnung notwendig macht, gilt die Anmeldung auch für unsere Mitgliederversammlung und Jugendvollversammlung.


Auch das Training unserer Kinder- und Jugendgruppe ist mit Einschränkungen wieder möglich. Die Trainer informieren ihre Gruppenmitglieder.

Der Vorstand

Stammtisch 10. Juni 2020
1909 senja

Die Taiga, der Fluss und wir - 3 Wochen mit dem Kanu durch Sibirien
Ein Reisebericht von Harald Hofmeier

Wichtiger Hinweis:
Die Teilnahme an der Stammtisch-Veranstaltung ist nur nach Anmeldung im Tourenprogramm möglich!

Öffnung unserer Sektionhütten
in der Sommersaison 2020

Die Dresdner Hütte ist ab Mittwoch, dem 01. Juli 2020 für die Sommersaison geöffnet. Übernachtungen nur nach vorheriger Anmeldung. Nach dem derzeitigen Stand stehen uns alle Quartiere ( 150 ) zur Verfügung. Das Hygienekonzept wird auf der Grundlage der Verordnungen des Amtes der Tiroler Landesregierung erstellt.

Ludwig Gedicke, Hüttenwart 

Die Hochstubaihütte ist ab Sonntag, dem 21. Juni geöffnet. Übernachtungen nur nach vorheriger Anmeldung.
Weitere Informationen zum Aufenthalt sind auf der neuen Homepage der Hochstubaihütte zu finden.

Heiko Kunath, Hüttenwart

Unter dem Motto #machseinfach lud der DAV-Bundesverband Anfang Februar zu einer Tagung nach Regensburg ein, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen beim Ressourcenschutz im Bergsport zu bearbeiten.

Geboten wurden moderne Kommunikationsformate wie Nachhaltigkeitsslam, drei interaktive Workshops, ein „Markt der Möglichkeiten“ und eine Fishbowl-Diskussion, um sich über folgende Themen weiterzubilden, Ideen zu entwickeln, auszutauschen und zu vernetzen:

-          Nachhaltige Ausrüstung

-          Nachhaltig aktiv

-          Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Wer geht voran?

Ständig präsent war die Frage: Was kann jede*r einzelne tun, womit sollen wir in den Sektionen beginnen, was soll der Bundesverband leisten? Denn eines ist klar: Wir alle hinterlassen Spuren, indem wir Ausrüstung kaufen, nutzen und entsorgen, zu den verschiedenen Aktivitäten an- und abreisen, uns in der (alpinen) Natur und auf Hütten bewegen und dort konsumieren und mit Bewohner*innen vor Ort interagieren. Und unsere Fußabdrücke werden stetig größer...

Drei gute Nachrichten

1. Ein Anfang ist gemacht: 2019 startete der DAV-Klimaschutzfonds. Förderanträge sind erwünscht.

2. Die Hauptversammlung 2019 verabschiedete die Klimaschutz-Resolution. Bereits im Jubiläumsjahr ging der Bundesverband mit gutem Beispiel voran und kompensierte den CO2-Fußabdruck aller seiner Dienstreisen.

3. Die CO2-Bilanz für die Anreise zur Fachtagung in Regensburg kann sich sehen lassen: 79 % der Teilnehmenden reisten mir Bahn und Bus an, 10 % mit Fahrrad oder zu Fuß, 7 % mit Fahrgemeinschaft und 4 % solo mit PKW. Dies ergab 550 kg CO2 zu kompensieren.

Ach ja, die vierte gute Nachricht: Auf allen AV-Hütten soll verpflichtend ein vegetarisches Bergsteigeressen angeboten werden. Zugegeben, das ging manchen der jüngeren Teilnehmenden nicht weit genug. Sie forderten vollständig vegetarische/ vegane Verpflegung auf AV-Hütten. Da setzte Andi Dick (Panorama-Redakteur) noch eins drauf: Überhaupt nur 1 Essen auf Hütten, noch besser reine Selbstversorgung; dazu die Wege „unbequem machen“ eher verschließen als ständig zu pflegen und zu markieren – das begrenze von selbst den Overtourism, nämlich den Aktionsradius des konsumorientierten Bürgers.

Nachhaltige Ausrüstung

Polarisierend mit der These „Die nachhaltigste Ausrüstung ist die, die man gar nicht erst kauft“ beleuchtete Workshop 1 den Lebenszyklus von Bergsportausrüstung und gab viele Anregungen:

-          Nur beschaffen, was man wirklich braucht

-          Ausrüstung ausleihen, z.B. beim DAV oder in Bergsportfachgeschäften

-          Secondhand-Angebote nutzen (Flohmärkte, Tauschbörsen, Onlineplattformen, Kleinanzeigen, Infobretter)

-          Beim Kauf auf die verschiedenen Labels achten. Hierzu wünschen sich die Teilnehmenden eine fachkundige Übersicht ähnlich des „Wahl-O-Mat“

-          Beim Kauf auf regionale Erzeugung achten, Herstellungswege erkunden, Nachwachsende Rohstoffe bevorzugen, auf biologische Abbaubarkeit achten.

-          Kunststoffe und –fasern meiden, insbesondere solche der Fluor- und Chlorchemie. Gilt auch für Imprägniermittel, Membranen, Folien usw.

-          Lebensdauer verlängern: Reparaturangebote nutzen (z.B. Repair-Cafés),

-          Weitergabe: Sammelstellen für Upcycling anstatt Mülltonnen. Hier können Sektionen aktiv werden durch Informationsangebote, Workshops, Marktplätze, Tauschbörsen...

Mit dem JDAV-Projekt „DownUpcycling“ wurden im vergangenen Jahr 2.650 kg alte Daunenprodukte gesammelt und daraus neue Produkte hergestellt. Auch alte Werbebanner wurden zu Tragetaschen verarbeitet.

Nachhaltig aktiv

Workshop 2 ließ zwei ganz unterschiedliche Akteure mit Impulsvorträgen zu Wort kommen. Erst einen Fels- und Gebietsbetreuer aus dem Altmühltal, der vom jahrzehntelangen Engagement für nachhaltiges Klettern und langwierigem Aufbau von gegenseitigem Vertrauen zu den Akteuren von Naturschutzverbänden berichtete und wie die Sache im Nachbarlandkreis wieder bei null beginnt. Danach einen professionellen Slackliner, der seinen Sport als Challenge vermarktet und so betreibt, das außer Bildmaterial und wertvoller Lebenserfahrung keine (sichtbaren) Spuren zurückbleiben. Die Slackline wird am Vormittag gespannt und am Abend wieder abgebaut. Trotzdem steht er oft vor unüberwindlichen Akzeptanzhindernissen. Obgleich der Extremsportler ähnlich wie der Verpackungskünstler Christo besonders attraktive Orte für seine Aktionen wählt, wird er wohl kaum Wegbereiter eines Massenansturms von Slacklinern in den Alpen werden. Für dieses Können muss man einfach extrem lange trainieren...

Vielmehr stellt sich die Frage, ob proklamierte Nachhaltigkeit oft nicht mehr ist als Symbolik, oder mitunter sogar Geschäftsmodell und Werbetrick? Spannend zu lernen war, dass adidas mit einer Partnerfirma aus Plastikmüll von den Meeren Trikots herstellt, und kaum jemand erfährt davon. Die Trikots sollen ja verkauft werden! #machseinfach.

Die anschließende Gruppenarbeit „Worldcafe“ bedeutete, dass es drei Gruppen und drei Themen zu bearbeiten gab, wobei jeweils nach 10 min die Station gewechselt wurde. Die Themen waren: Wie schaut’s heute aus? Wo ist der Weg? Was erwartet uns 2030? Ziel war dabei die Sammlung von Aspekten und Ideen. Für eine tiefer gehende Diskussion war die Zeit zu knapp bemessen. Ein Teil der gesammelten Themen wurde jedoch für die abschließende Diskussion vorgeschlagen.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Der von der  UNESCO vor 10 Jahren proklamierte Leitsatz „Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln“ zu befähigen sollte nach Ansicht vieler Teilnehmer*innen in Kursen, Touren, im Rahmen der Ausbildung und Jugendarbeit gelebte Realität werden. Auch wurde der Wunsch nach Lehrmaterialen an den Bundesverband herangetragen, um eigenständig in den Sektionen aktiv werden zu können. Mögliche spielerische Ansätze konnten die Teilnehmenden im Workshop 3 selbst ausprobieren. Beispielweise den langen Weg einer Hose „von Baumwolle aus Taiwan bis zum Einzelhandel in Deutschland“ mit einem Faden auf einer Weltkarte sichtbar zu machen. Und bei der nächsten Bergtour können die Tourenführer oder Kursleiter Nachhaltigkeit am Beispiel von Outdoor-Regenjacken oder anderer Funktionskleidung lehren, mit allem was zum Thema dazugehört. Diese und jede Menge weitere Themen unterstützt der Bundesverband mit Lehrmaterialien, Aufsätzen im DAV Panorama sowie mit Info-Boxen in der DAV-Kampagne „Haltung zeigen“, https://www.alpenverein.de/Natur/Klimaschutz/Haltung-zeigen/. Darunter so wichtige Themenfelder wie

-          Energie- und Stromsparen

-          Nachhaltig anreisen

-          Reisen – Muss das sein?

-          Reparieren statt wegwerfen

-          Aus alt mach Neu – Upcycling im Bergsport

-          Ressourcenschutz und Verpflegung am Berg

Einfach so machen?

Bei der Abschlussdiskussion wurde deutlich, dass Freiheit und Verantwortung die zentralen Anliegen sind, die stets zusammen gehen und Grundlage für jede*n einzelnen, für die  Sektionen und den Bundesverband sein müssen. Wünschenswert wäre, Verzicht als ein erstrebenswertes Ideal, als Mehrwert für zukünftige Generationen zu leben, indem alternative Vorhaben ohne Flugzeug und Fossil-PKW als ebenbürtig und vielleicht sogar höherwertig geschätzt werden. Und weil Selbstbeschränkung so schwer fällt, soll die Politik für Beschränkung sorgen. Drehen wir uns da nicht im Kreis? Sicher wäre es ein symbolträchtiger Schritt, den Ökonomisierungsdruck von Hütten wegzunehmen, wie auch gefordert wurde. Doch wie soll sich der DAV Summit Club verhalten? Zumindest wird seit Jahresbeginn für die 15.000 Flugreisenden pro Jahr das CO2 kompensiert, aber nicht als Aufschlag auf die Reisekosten, sondern von den Einnahmen des DAV, also auch von jenen, die sich bereits zum Verzicht entschieden haben. Die Frage stand im Raum, wie fair das ist?

Was können die Sektionen tun? Einige praktizieren Bonus-Systeme, sponsern die Anreise mit der Bahn, vergüten die PKW-Fahrt nur mit 10 ct/km. Oder erhalten Vergünstigungen über eine Kunden-Nr. bei einer DB-Agentur. Und der Aufruf des DAV Vizepräsidenten Manfred Sailer lautete: „Keine Konjunktive mehr, sondern tun, handeln, anpacken.“ Doch wie viel freundliches Bitten genügt, wenn die Zeit drängt? Was dürfen wir noch wollen, damit unser Fußabdruck auf ein für die Erde erträgliches Maß schrumpft?

Weblinks:

Bergsport naturverträglich: https://www.alpenverein.de/Natur/Naturvertraeglicher-Bergsport/

Animation für Haltung: https://www.alpenverein.de/der-dav/jubilaeum-150/haltung-zeigen/

Bergsport mit Klimaschutz: https://www.alpenverein.de/Natur/Klimaschutz/Bergsport-Klimaschutz/

Resolution: https://www.alpenverein.de/natur/klimaschutz/resolution-fuer-eine-konsequente-klimapolitik_aid_34219.html

Dr. Kai-Uwe Ulrich, Referent für Umwelt und Naturschutz im erweiterten Vorstand