Mai 2022 |
Mittwoch, 11.05.2022 19:30 Uhr Feldschlösschen-Stammhaus |
12-Tage-Solo-Trekkingtour durch den
Ein Vortrag von Reimar Rennecke |
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Reimar berichtet uns anhand von Fotos und kurzen Videos von seiner 12-tägigen Solo-Trekkingtour durch den SAREK-Nationalpark (im August 2021). Im SAREK findet man auf 1.970 km² (Vergleich: Saarland 2.570 km²) eine beeindruckende und fast unberührte Hochgebirgsregion mit 200 Gipfeln über 1.800 Metern Höhe. Stark vergletscherte Regionen wechseln sich ab mit tief eingeschnittenen Tälern, reißenden Wasserläufen, sanften Hochtälern, unzähligen Seen sowie imposanten Deltagebieten der großen Flüsse. Im ganzen Nationalpark gibt es nur 3 Brücken und Wegmarkierungen oder Mobilfunkempfang sucht man vergeblich. Zum Reinschnuppern:
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Hochstubaihütte (3.173 m) – Baustellen-News und Ausblick auf 2026/2027
Liebe Sektionsmitglieder, liebe Bergfreunde,
vielleicht ist es dem einen oder anderen von Euch in den letzten Jahren aufgefallen: Auf unserer Hochstubaihütte war einiges los. Größere Baumaßnahmen haben die Hüttenwirtsleute und den verantwortlichen Hüttenwart ganz schön gefordert. Man könnte nun sagen: „Alles Vergangenheit, wir schauen nach vorn!" – doch ganz so einfach ist es leider nicht. Die Baustellen bleiben uns noch eine Weile erhalten und werden den Betrieb oben einschränken. Aber der Reihe nach.
Rückblick: Winterraumausbau und Wasserprobleme
Begonnen hatte alles im Jahr 2021 mit dem Ausbau des Winterraumgebäudes. Mitten in der Coronazeit war das eine echte Herausforderung – inklusive einem kompletten Jahr Pause, weil es unserem Auftragnehmer aus dem Ötztal schlicht an Personal fehlte. Dass sich die längere Bauzeit gelohnt hat, zeigt das Ergebnis: Wir besitzen jetzt ein echtes Winterraumschmuckstück. Ich persönlich nenne es immer „den schönsten Winterraum der Stubaier- und Ötztaler Alpen".
Dann folgten drei wasserlose Sommer – aber nicht im Sinne von zu wenig Regen. Vielmehr begann unser Trinkwasserspeichersee aus uns unbekannten Gründen plötzlich rasant an Wasser zu verlieren. Die Situation wurde so prekär, dass wir die Sanitäranlagen komplett schließen mussten, um wenigstens die Küche versorgen zu können. Die langen Gesichter unserer Gäste kann sich jeder vorstellen. Unser Motto damals: Besser ungewaschen als unverpflegt. Zum Glück trafen wir meist auf Verständnis.![]()












