Gestern war mal wieder der erste Mittwoch des Monats. Ich ahnte schon, das der Teilnehmerkreis größer wird, als im Januar. So starteten 20 Wanderer von Kreischa in Richtung Wilisch(476m).

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Das Wetter war nicht ganz so toll, aber wenigstens wurden wir vom Regen verschont. Ideales Wanderwetter. Der stetige Anstieg brachte die Wanderer schnell auf Betriebstemperatur, so dass kurz vorm Gipfel eine Trinkpause eingelegt wurde. Der Wilisch, ein Berg der Karsdorfer Störung, ist bereits ein Ausläufer des Osterzgebirges. Hier haben wir den höchsten Punkt unserer Tour erreicht. Einige nahmen allerdings die Abkürzung um den Gipfel.

Nagelsche Säule.

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Kritisch wurde bemerkt, das eine "imposante Aussicht ins Elbtal" versprochen wurde. Schön war es trotzdem.


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Beim Abstieg vom Wilisch kam es leider zu einem kleinen Unfall. Eine heimtückische Brombeerranke brachte einen Wanderer zu Fall. Zum Glück blieb es bei ein paar leichten Schürfwunden.

Wenn man den Wegverlauf am heimischen PC digital plant und keine Zeit für eine Vortour hat, kann es schon mal zu der einen oder anderen Überraschung kommen. Einigen war der Steig ins Lockwitztal zu steil und schon waren sie auf der Suche nach einem bequemeren Abstieg.

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Grab des unbekannten Soldaten im Lockwitztal.

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Die Kroatenschlucht geht es jetzt hinauf nach Maxen. Der letzte große Anstieg! Die Kondition der Teilnehmer ist extrem unterschiedlich. Unserer Wandergruppe reißt entspannt auseinander.

Ein treuer Begleiter auf unserer Tour ist das Buschwindröschen.

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In Maxen kehren wir in den Gasthof Maxen ein. Wobei wir uns im Biergarten niederlassen. Wahrscheinlich zu lange, denn danach war der eine und andere doch recht durchgefroren. Weiter gehts Richtung Schmorsdorf.

An der Straße von Maxen ins Müglitztal kommen wir an einem Kalkofen, Zeugnis des Maxener Kalkbergbaus, vorbei.

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Bei Schmorsdorf die nächste Überraschung, ein Bauer verwehrt uns die Begehung des Wanderweges. "Das geht nicht. Da sind jetzt die Viecher!" Es kommt uns seltsam vor, aber wir nehmen die "Abkürzung" über Schmorsdorf. Hier befindet sich die berühmte Schmorsdorfer Linde, die ca. 600 Jahre alt ist und das "LIndenmuseum Clara Schuhmann".

Nach diesem Exkurs finden wir auch wieder unseren ursprünglichen Wanderweg.

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Jetzt geht es stetig abwärts ins Müglitztal. Im Tal zeigt mir Dieter Bärlauch. Den kann man sogar essen. Typisch ist der knoblauchartige Geruch und Geschmack. Aber Vorsicht, man kann ihn leicht mit anderen Pflanzen, wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose verwechseln und die sind leider meist giftig.

Am Ende haben wir erfolgreich unser Ziel erreicht, Schloß Weesenstein.

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